Euromold 2012: EOS präsentiert Nachfolgemodell des FORMIGA P 110 Kunststoff-Laser-Sinter-Systems
30.11.2012 – 13:25
EOS zeigt bis einschließlich heute auf der EuroMold in Frankfurt mit der FORMIGA P 110 das Nachfolgemodell des bereits am Markt etablierten Kunststoff Laser-Sinter Systems FORMIGA P 100 vorgestellt. Peter Klink, Geschäftsführer Vertrieb bei EOS, sagt: „Die ‚FORMIGA-Qualität‘ ist mittlerweile zum Qualitätssiegel für die additive Fertigung im Kunststoffbereich geworden. Mit der Weiterentwicklung der P100-Produktlinie werden wir unseren Vorsprung in der Kompaktklasse weiter ausbauen.“ Verschiedene EOS Parametersätze erlauben dabei sowohl die Ausrichtung auf Wirtschaftlichkeit als auch auf Bauteileigenschaften, wie zum Beispiel Oberflächengüte. Kurze Durchlaufzeiten und vergleichsweise niedrige Investitionskosten sorgen dafür, dass die FORMIGA P 110 auch in eine Produktionsumgebung integriert werden kann, die höchste Flexibilität fordert. Das System eignet sich insbesondere für die wirtschaftliche Produktion von Kleinserien und individualisierten Produkten mit komplexer Geometrie. Kleine, filigrane Komponenten, die etwa in der Medizinbranche zum Einsatz kommen, lassen sich ebenfalls sehr gut auf diesem System herstellen.
Mit einem Bauraum von 200 mm x 250 mm x 330 mm produziert die FORMIGA P110 innerhalb weniger Stunden Kunststoffprodukte aus Polyamid und Polystyrol direkt aus CAD Daten.
Hannes Kuhn, Geschäftsführer der Kuhnstoff GmbH und Pilotkunde der FORMIGA P 110: „Die neu hinzugekommenen Parametersätze ‚Balance 1.0‘ (120µm Schichtstärke) und ‚Top Quality 1.0‘ (60µm Schichtstärke) ermöglichen eine noch detailgenauere und flexiblere Produktion. Die erhöhte Baurate komplettiert die Vorteile gegenüber der FORMIGA P 100“.
Die FORMIGA P 110 bietet eine Vielzahl von technischen Innovationen, die zu einer nochmals verbesserten Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit führen, so etwa eine neu konzipierte 4-Kanal-Heizung und der Einsatz eines Punkt-Pyrometers. Die kostenoptimale Integration in Betrieben mit zentraler Stickstoffversorgung wird durch einen externen Stickstoffanschluss gewährleistet. Das bewährte Dosier- und Beschichtungssystem wurde beibehalten. Das System ist äußerst bediener- und wartungsfreundlich und benötigt nur ein Minimum an Zubehör. Auch auf einen niedrigen Energieverbrauch und Gesamtbetriebskosten wurde bei der Konstruktion Wert gelegt. Als türgängiges Laser-Sinter-System stellt die FORMIGA P 110 geringe Anforderungen an die Aufstellbedingungen. Installation und Kalibrierung können in weniger als zwei Tagen durchgeführt werden. Da die Datenaufbereitung bequem am Arbeitsplatz stattfindet, eignet sich das System auch für dezentrale Fertigungsbereiche. Der hohe Automatisierungsgrad und die ergonomische Peripherie der FORMIGA P 110 ermöglichen zudem ein komfortables Handling und die optimale Ausnutzung von Maschinenkapazität und Werkstoffen.
Yvonne Klöpping
Tags: additive Fertigung, EOS, Euromold, FORMIGA P 110, Laser Sintering



