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Proto Labs zeigt Expressspritzguss-Lösung auf der MEDTEC Europe

27.02.2013 – 09:30

Kunststoff ist für Produktentwickler in der Medizintechnik nicht mehr wegzudenken. Kein anderes Material bietet so viele Möglichkeiten in der Gestaltung und in den Eigenschaften. Einmal richtig platziert, bietet Kunststoff zudem noch ein optimales Preis-/ Leistungsverhältnis.

Doch genau hier liegt die Krux. Kunststoffe werden in der Regel gespritzt und benötigen entsprechende Formen und Werkzeuge. Teile müssen so konstruiert werden, dass sie für dieses Fertigungsverfahren geeignet sind. Herkömmliche Werkzeuge für Kunststoffteile kosten etliche 10.000 Euro. Nachträgliche Änderungen am Werkzeug schlagen entsprechend zu Buche und bis der gesamte Prozess steht, vergehen oftmals Wochen und Monate.

Proto Labs bietet mit seinem Protomold Service eine neuartige Verfahrensweise an. Konstrukteure laden ihre 3D-Modelle auf die Plattform ProtoQuote. Innerhalb eines Tages kommt ein unverbindliches Angebot zurück, mit kostenlosen Designtipps zur kunststoffgerechten Produktion.

Schnelle Prototypen für die Medizintechnik

In Echtzeit gibt der Konstrukteur Variablen zur gewünschten Materialart und Stückzahl ein und erhält sofort den entsprechenden Preis. Entschließt er sich zur Bestellung, liegen seine Kunststoffteile aus Originalmaterial innerhalb von 1 bis 15 Werktagen auf dem Schreibtisch – je nach gewünschter Dringlichkeit.

Hinter der Expressspritzguss-Lösung von Proto Labs steht ein ausgeklügeltes System von CAD/CAM in Verbindung mit High-Tech-Internet-Servern, einem patentierten Logarithmus und modernster Fertigung und Logistik. Gleiches gilt für den CNC-Fräs-Dienst Firstcut.

Proto Labs zeigt ausführlich auf der MEDTEC Europe in Stuttgart in Halle 3, Stand G61 wie die zwei Dienste – Protomold für Kunststoffspritzguss und Firstcut für CNC-gefräste Teile aus Kunststoff, Messing und Aluminium – funktionieren.

Nina Grenningloh

 

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